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Wie viel Recht steckt in Good Governance?
Kötter, Matthias ;  DFG Sonderforschungsbereich (SFB) 700 Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit - Neue Formen des Regierens? <Berlin>

HaupttitelWie viel Recht steckt in Good Governance?
TitelzusatzEine Betrachtung aus juristischer Perspektive
AutorKötter, Matthias
Institution/KörperschaftDFG Sonderforschungsbereich (SFB) 700 Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit - Neue Formen des Regierens? <Berlin>
Seitenzahl34 S.
Schriftenreihe ; Nr. 58
DDC321 Staats- und Regierungsformen
342 Verfassungs- und Verwaltungsrecht
Auch erschienen in
ZusammenfassungWie viel Recht in Good Governance und seinen Verwendungen steckt, ist aus der Sicht des
Entwicklungs- (verwaltungs-) rechts eine durchaus nahe liegende Frage. Good Governance
dient heute als Maßstab für die Qualität der Regierungsführung eines Staates und als Standard,
zu dessen Wahrung sich Staaten im Zuge der Enwicklunsgzusammenarbeit verpflichten.
Die Verwendung von Good Governance ist zunächst eine politische Praxis und keine
Rechtsanwendung, auch wenn der normative Standard mit einer Vielzahl von Regelungen
des Völkerrechts und der Rechtsordnungen der Geber- wie der Empfängerstaaten übereinstimmt.
Dass die Verwendung von Good Governance jedoch keineswegs in einem rechtsfreien
Raum erfolgt, sondern dass sich vielmehr aus allgemeinen Regelungen des Völkerrechts
und dem Statutenrecht der Verwender Maßstäbe zur Bewertung seiner Rechtmäßigkeit ergeben,
zeigt dieser Beitrag. Er wirft außerdem die Frage auf, inwieweit die rechtlich eingebettete
Praxis der verschiedenen Verwendungen von Good Governance zur Verrechtlichung eines
Teilbereichs der internationalen Beziehungen beitragen können.
ZusammenfassungThe paper assesses the juridical relevance of Good Governace from the perspective of international
adminstrative law. Good Governance serves as a normative standard for the evaluation
of governance exercised by governments and administrations. The concept is also used for
a benchmark that states oblige themselves to measure up to in international development
agreements. The use of Good Governance is essentially a political practice and not the execution
of law, even though it conforms with various regulations of international law and the
national law of donor and recipient states. However, Good Governance never comes to use
within an extralegal sphere. As the paper shows, standards to evaluate its lawfulness derive
from general international law and from the user state’s national law alike. Moreover, the
paper reflects in how far the legally embedded practice of using Good Governance in international
development corporation policy adds to the assumed „juridification“ of international
relations.
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Fachbereich/EinrichtungExterne Anbieter
Arbeitsbereich/InstitutSonderforschungsbereich Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit - Neue Formen des Regierens, Berlin
Erscheinungsjahr2013
Dokumententyp/-SammlungenBuch
SpracheDeutsch
Rechte Nutzungsbedingungen
Erstellt am03.04.2014 - 08:53:43
Letzte Änderung27.02.2015 - 08:27:42
 
Statische URLhttp://edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000020127
ISSN1864-1024
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