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Objekt-Metadaten
| Structure and function of the environmental industry Jänicke, Martin |
| Main title | Structure and function of the environmental industry |
| Subtitle | the hidden contribution to sustainable growth in Europe |
| Author | Jänicke, Martin; Zieschank, Roland |
| No. of Pages | 30 S. |
| Series | FFU-report ; 01-2008 |
| FU dept. or institution | Environmental Policy Research Centre |
| Year of publication | 2008 |
| Documents | pdf-Datei
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| Classification (DDC) | 320 Political science |
| Type of document | Report |
| Media type or format | Text |
| Abstract | Der im wesentlichen explorative Beitrag untersucht die Rolle der “Umweltindustrie” in der EU am Beispiel des Pionierfalls Deutschland. Dabei werden vier Felder erfolgreicher umweltpolitischer Steuerung exemplarisch dargestellt. Im Ergebnis zeigt sich zunächst das doppelte Gesicht dieses Sektors: Anbieter nachgeschalteter Umwelttechnik (end pof pipe) bilden den kleineren, eher stagnierenden Teil dieses „Sektors“. Die Bedeutung der „Umweltindustrie“ zeigt sich dagegen in dem raschen Wachstum bei den öko-effizienten, also zugleich Ressourcen schonenden Technologien. Die Dynamik dieses Technologiebereichs, der typischerweise auch einen positiven Beitrag zur Produktivitätsentwicklung leistet, macht die Potenziale von „Sustainable Growth“ exemplarisch deutlich. Der Beitrag zeigt zugleich, dass die Größe der „Umweltindustrie“ deutlich unterschätzt wird und die statistisch bezifferbaren Beiträge erheblich übersteigt. Allein der Klimaschutz hat in Deutschland Investitionen in der Größe von 5% des BIP ausgelöst (2005). Die Erfassungsprobleme sind kein Zufall: Der um sich greifende breite Trend zur Steigerung von Öko-effizienz (mainstreaming) kommt oft nur innerhalb der Unternehmen selbst zur Geltung. Und ob ein Produkt „öko-effizient“ ist, hängt von Definitionen ab, die im Prozess der Modernisierung wiederum ihre Bedeutung verändern können. In den vier Fallbeispielen werden Steuerungsmechanismen untersucht, die ökoeffiziente Technologien begünstigen. Dabei wirken in den letzten Jahren naturgemäß auch die gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise. Dies erklärt jedoch nicht die Unterschiede bei dem untersuchten deutschen Fall von Best practice. Das starke Wachstum öko-effizienter Technologien ist offensichtlich politikabhängig (policy-driven). Dabei zeigt sich eine starke allgemeine Bedeutung des Preismechanismus in Verbindung mit spezifischen regulativen Maßnahmen. Der monetäre Mechanismus der Öko-Steuer hat bei der Energieeinsparung von Gebäuden und bei energiesparenden Dieselmotoren offenbar eine höhere Bedeutung gehabt. Bei erneuerbaren Energien hatte das Instrument der Einspeisevergütung die größte Bedeutung. Regulative Maßnahmen standen im Bereich des industriellen Recycling (neben dem Anstieg der Rohstoffpreise) im Vordergrund. Ergänzende Instrumente (die KfZ-Steuer oder Markteinführungshilfen) spielten im Policy mix ebenfalls eine Rolle. Neben den intendierten Umwelteffekten zeigen sich auffällig klare Win-win-Vorteile in allen vier Fällen: Beschäftigungseffekte, Innovationen und Exportvorteile. Insoweit ist der deutsche Fall von Best practice zugleich ein wirtschaftlicher Erfolgsfall, der auf aktiver Umweltpolitik beruht. |
| Language | English |
| Terms of use | Nutzungsbedingungen |
| Statistic | |
| Static URL | http://edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000007982 |
| Created at | 25.11.2010 - 10:28:58 |
| Last changed | 22.08.2011 - 09:58:23 |





