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Objekt-Metadaten

Governance in der postkolonialen Kritik
Draude, Anke

HaupttitelGovernance in der postkolonialen Kritik
Titelzusatzdie Herausforderung lokaler Vielfalt jenseits der westlichen Welt
AutorDraude, Anke; Neuweiler, Sonja
Seitenzahl34 S.
Schriftenreihe SFB Governance working paper series / Deutsche Ausgabe ; 24
URL des OriginaldokumentsURL >>
Fachbereich/EinrichtungFB Politik- und Sozialwissenschaften
Arbeitsbereich/InstitutSonderforschungsbereich Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit - Neue Formen des Regierens, Berlin
Erscheinungsjahr2010
Dokumentepdf-Datei
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DDC320 Politik
Dokumententyp/-SammlungenMonographie/Text
Medientyp/FormatText
AbstractDer SFB 700 befasst sich vorwiegend mit Räumen begrenzter Staatlichkeit in Postkolonien.
Schon aus diesem Grund ist eine Auseinandersetzung mit postkolonialer Theorie angeraten,
beschäftigt sich diese doch mit den Problemen, die entstehen, wenn westliche Denk- und
Wahrnehmungsmuster auf nicht-westliche Räume übertragen werden. Solche eurozentristischen
Beschreibungen erheben die westliche Moderne zur normativen Vergleichsfolie für
gesellschaftliche Entwicklungen in der nicht-westlichen Welt. Auch der SFB 700 läuft Gefahr,
die Vielfalt lokaler Konfigurationen des Regierens zu übersehen, weil das Governance-
Konzept eine europäisch geprägte Geschichte hat. Wir wollen uns in diesem Arbeitspapier
der postkolonialen Kritik stellen, um den Blick der Governance-Forschung für alternative
Entwicklungen zu schärfen. In forschungspraktischer Absicht suchen wir bei den Autor/inn/
en des Postkolonialismus-Diskurses nach Hinweisen auf konkrete Governance-Phänomene,
die die Kontingenz der westlichen Governance-Vorstellungen sichtbar machen einfach
dadurch, dass sie anders sind. Inwieweit tragen postkoloniale Ansätze in den Geistes- und
Sozialwissenschaften dazu bei, die räumliche, institutionelle und soziale Diversität von
Governance in postkolonialen Räumen begrenzter Staatlichkeit adäquat und konkret zu
erfassen?
AbstractIn this paper we intend to examine how postcolonial approaches can be used productively
for governance research. The research of the research center (SFB) 700 focuses mainly on
areas of limited statehood in postcolonial settings. Postcolonial theories are relevant to this
research because they critique the application of Western categories to non-Western contexts.
Eurocentric conceptions of governance tend to see the development of Western modernity as
a norm by which social phenomena in the non-Western world are measured. By employing
such a conception, SFB 700 risks overlooking the diversity of local governance configurations.
In this paper we explore the potential of postcolonial critique, when applied to governance
research, to better capture these alternative developments in non-Western contexts.
The postcolonial discourse focuses on a variety of social, cultural and political developments
in postcolonial settings. As a result, it seems particularly qualified to provide insights into
concrete governance phenomena in the postcolonial world and to reveal the contingency of
Western ideas about governance. To what extent can postcolonial approaches in the humanities
and social sciences help us understand the geographical, institutional, and social diversity
of governance in postcolonial areas of limited statehood?
SpracheDeutsch
Rechte Nutzungsbedingungen
Zugriffstatistik
 
Statische URLhttp://edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000006306
Erstellt am16.08.2010 - 14:04:54
Letzte Änderung16.08.2010 - 14:05:13
 

 
© 2009 Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin | Feedback |
Stand: 21.07.2008

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