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Objekt-Metadaten

Elektronische Kreide
Rojas, Raúl

HaupttitelElektronische Kreide
Titelzusatzeine Java-Multimedia-Tafel für den Präsenz- und Fernunterricht
AutorRojas, Raúl; Knipping, Lars; Raffel, Ulrich; Friedland, Gerald
Seitenzahl21 S.
Schriftenreihe Freie Universität Berlin, Fachbereich Mathematik und Informatik : Ser. B, Informatik ; [20]00,17
Fachbereich/EinrichtungFB Mathematik und Informatik
Arbeitsbereich/InstitutInstitut für Informatik
Erscheinungsjahr2000
Dokumentepdf-Datei
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DDC005 Programmierung, Programme, Daten
370 Erziehung, Schul- und Bildungswesen
Dokumententyp/-SammlungenReport
Medientyp/FormatText
AbstractDieser Aufsatz beschreibt eine Multimedia-Tafel für den Präsenzunterricht. Die Tafel
besteht aus einem berührungsempfindlichen Plasmabildschirm, der an einen Computer
angeschlossen ist, und in Java geschriebener Software, die das Gesamtsystem steuert.
Dabei kann auf dem Bildschirm auf zwei verschiedene Arten geschrieben werden: man
führt einen Stift entweder direkt über das Display oder über ein Digitalisiertablett. Farbe
und Breite der an der Tafel angezeigten Linienzüge können komfortabel geändert
werden. Die elektronische Tafel ist jedoch weit mehr als ein Malprogramm: Bilder
können in das Tafelbild eingebaut, mathematische Ausdrücke ausgewertet und Applets
aus dem Internet interaktiv genutzt werden. Wir erwarten, daß in Zukunft solche großen
Bildschirme (mit 2 bis 3 Meter Diagonale) bei Konferenzen und im Unterricht eingesetzt
werden. Der Lehrende kann dann wie mit einer herkömmlichen Kreidetafel arbeiten, hat
aber zusätzlich volle Kontrolle über interaktive Software.

Das Tafelbild wird über das Internet übertragen. Ein Netzteilnehmer kann in die
Webseite des Kurses schauen und ohne zusätzliche Software in Echtzeit das Tafelbild
erhalten. Unsere Javaprogramme übertragen gleichzeitig Tafelbild, Audio und einen
zusätzlichen Videostrom (das Gesicht des Dozenten oder eine Ansicht des Hörsaals).
Die Kurse können archiviert und später bei Bedarf aufgerufen werden. Studenten haben
also die Möglichkeit, live oder zeitversetzt an einem Kurs im Hörsaal, zu Hause oder
unterwegs über einen Laptop (mit Mobilkommunikation) teilzunehmen. Der Benutzer
benötigt für den Empfang keine spezielle Software, ein Internet-Browser genügt. Es ist
sogar möglich, ein javafähiges Handy für den Empfang des Tonsignals zu verwenden.

Die Java-Software für die elektronische Tafel ist seit einiger Zeit vorhanden. An der
Freien Universität Berlin wurden damit bereits einige Vorlesungen gehalten. Zusätzlich
wird zur Zeit eine Handschrifterkennung implementiert. Damit kann der Dozent dann
Formeln schreiben, die von einem Computer-Algebra-System, wie z.B. Mathematica,
gelöst werden können. Auch Programme kann man per Hand codieren, die dann sofort
lauffähig sind.

Die elektronische Tafel eröffnet bisher ungeahnte Möglichkeiten für den Fernunterricht,
ohne den Präsenzunterricht zu kurz kommen zu lassen. Elektronische Kreide (E-Kreide)
stellt nach unserem Erachten die Zukunft des Unterrichts in Schule und Universität dar.
SpracheDeutsch
Rechte Nutzungsbedingungen
Zugriffstatistik
 
Statische URLhttp://edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000004094
Erstellt am29.10.2009 - 11:58:20
Letzte Änderung04.04.2013 - 09:33:29
 

 
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Stand: 21.07.2008

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