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Effects of deep brain stimulation (DBS) on microglia phenotype in rodent model of psychiatric disorder
Dong, Le

Main titleEffects of deep brain stimulation (DBS) on microglia phenotype in rodent model of psychiatric disorder
Title variationsEffekt der Tiefenhirnstimulation (THS) auf den Phänotyp von Mikroglia im Nagetiermodell psychiatrischen Störungen
Author(s)Dong, Le
Place of birth: Beijing, China
1. RefereeN.N.
Further Referee(s)N.N.
KeywordsDBS; microglia; schizophrenia; Poly (I:C) rat model
Classification (DDC)610 Medical sciences; Medicine
SummaryHintergrund: Neue Erkenntnisse zeigen das Entzündungsreaktionen im Gehirn einen großen Einfluss auf die Entstehung und die Entwicklung von psychischen Erkrankungen haben. Im speziellen zeigen eine steigende Anzahl von Studien den Einfluss von Mikroglia, als Gehirn spezifische Immunzellen, auf diese Erkrankungen. Sowohl klinische als auch Tier basierte Studien zeigen eine phänotypische Veränderung von Mikroglia in der Schizophrenie als auch depressiven Erkrankungen. Weitere Studien zeigen, dass eine Tiefenhirnstimulation (eng. Deep Brain Stimulation = DBS) die Symptome von psychischen Erkrankungen lindern kann. Jedoch ist der Effekt einer Tiefenhirnstimulation auf Mikroglia noch nicht aufgeklärt.

Methoden: Um die phänotypischen Veränderungen in Mikroglia aufzuklären wurden immunhistochemische Färbungen und qualitative RT-PCR von wahlweise eines Rattenmodels für Schizophrenie oder depressive Erkrankungen mit und ohne Tiefenhirnstimulationsbehandlung durchgeführt.

Ergebnisse: Im Schizophrenierattenmodel ist sowohl die Dichte als auch die Größe des Zytosomas der Mikrolgia im Hippocampus und Nucleus accumbens (Nacc) gegenüber einer gesunden Ratte signifikant reduziert. Diese Reduktion konnte durch eine Tiefenhirnstimulation im Cortex praefrontalis medialis (eng. medial prefrontal cortex = mPFC) oder im Nacc aufgehoben werden. Darüber hinaus führt eine Tiefenhirnstimulation im Nacc im Schizophrenierattenmodel zu einer Erhöhung der Mikrogliadichte im mPFC und im Caudate Putamen (Cpu). Im Rattenmodel für depressive Erkrankungen reduziert sich die Dichte der Mikroglia nur im mPFC. In diesem Fall konnte die Tiefenhirnstimulationsbehandlung keine signifikante Änderung herbeiführen. Des Weiteren konnten wir zeigen, dass die Implantation der Elektrode für die Tiefenhirnstimulation an sich Mikroglia in der jeweiligen Region inflammatorisch aktiviert. Diese Aktivierung kann durch eine Aktivierung der Tiefenhirnstimulation jedoch wieder reduziert werden.

Fazit: Die Ergebnisse zeigen eine Dysregulation der Mikroglia im Rettenmodel der Schizophrenie und der depressiven Erkrankungen. Im Falle des Schizophrenierattenmodels kann eine Tiefenhirnstimulation die Dichte und die Größe des Zytosomas der Mikroglia sowohl im Implantations- als auch im Projektionsbereich normalisieren. Im Rattenmodel der depressiven Erkrankungen konnte kein Effekt der Tiefenhirnstimulation auf die Mikroglia festgestellt werden.
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PDF-Datei von FUDISS_thesis_000000101959
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FU DepartmentDepartment of Medicine - Charité - University Medicine Berlin
Year of publication2016
Document typeDoctoral thesis
Media type/FormatText
LanguageEnglish
Terms of use/Rights Nutzungsbedingungen
Date of defense2016-06-05
Created at2016-06-06 : 10:17:28
Last changed2016-06-06 : 10:18:57
 
Static URLhttp://edocs.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000101959
NBNurn:nbn:de:kobv:188-fudissthesis000000101959-0
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