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The future of sunscreen efficacy evaluation
Syring, Felicia Maria

Main titleThe future of sunscreen efficacy evaluation
Subtitlea comparative study of universal sun protection factor, radical formation ratio and sun protection factor assessing the protective value of sunscreen formulations containing chemical-, and/or physical filters as well as antioxidant additives
Title variationsDie Zukunft der Sonnenschutzmittelcharakterisierung
Subtitle for translated titleeine Vergleichsstudie von Universellem Lichtschutzfaktor, Radikalbildungsquotienten und Lichtschutzfaktor, in der die Schutzwirkung von Sonnenschutzformulierungen mit chemischen-, und/oder physikalischen Filtern sowie Antioxidantien bewertet wird
Author(s)Syring, Felicia Maria
Place of birth: Fritzlar
1. RefereeN.N.
Further Referee(s)N.N.
KeywordsUSPF; SPF; RF; free radicals; physical filter; chemical filter; antioxidants; sunscreen
Classification (DDC)610 Medical sciences; Medicine
SummaryDer Lichtschutzfaktor SPF ist aktuell die anerkannte Größe zur Kennzeichnung der Wirksamkeit von Sonnenschutzmitteln. Dieser Faktor beruht allein auf der Basis der vorrangig durch UVB-Strahlung ausgelösten individuellen Erythembildung. Indessen sind jedoch auch UVA-Strahlung sowie sichtbares und infrarotes Licht für ihre hautschädigende Wirkung bekannt. Diese Erkenntnisse waren Grundlage dafür, neue Messgrößen vorzuschlagen, die das vollständige Gefahrenpotential der Sonneneinstrahlung berücksichtigen.

Zielstellung der vorliegenden Arbeit war es, zwei dieser neuen Messgrößen, den spektroskopisch bestimmten Universellen Lichtschutzfaktor - USPF - und einen über die Messung der paramagnetischen Elektronenresonanz zugänglichen Radikalbildungsquotienten - RF- zu bestimmen. Durch Vergleich mit dem klassischen SPF-Wert, der durch einen Partner gemessen wurde, konnten Hinweise über die Leistungsfähigkeit und die Grenzen beider Kenngrößen erhalten werden.

Für diese Untersuchungen waren fünf spezielle Formulierungen verfügbar, die typische Inhaltstoffe der Sonnenschutzmittel mit unterschiedlichen Wirkmechanismen in wechselnder Zusammensetzung enthielten: Chemische Filter, physikalische Filter und Antioxidantien. Erwartungsgemäß zeigten in allen Fällen die chemischen UV-Filter den stärksten Schutzeffekt. Bei Einsatz der physikalischen Filter als Einzelkomponente konnten nur Einflüsse auf die USPF- und SPF-Werte nachgewiesen werden. Bedingt durch den relativ geringen Gehalt von 2% physikalischen Filtern in den verfügbaren Proben und durch eine mögliche Wechselwirkung der Partikel mit Antioxidantien, ergaben sich für USPF und RF bei kombiniertem Einsatz keine eindeutigen Ergebnisse. Die Wirkung der Antioxidantien war erwartungsgemäß beim Vergleich zwischen USPF und SPF besonders deutlich ausgeprägt. Der SPF zeigte gegenüber dem USPF erhöhte Werte. Bei den Radikalbildungsquotienten konnte, wahrscheinlich bedingt durch die erforderlichen hohen Bestrahlungsintensitäten, kein Einfluss der Antioxidantien nachgewiesen werden.

Der Vergleich der gemessenen USPF-Werte mit in der Arbeitsgruppe vorliegenden Werten anderer Sonnenschutzformulierungen ähnlicher Zusammensetzung, bestätigt den erwarteten linearen Zusammenhang zwischen USPF und SPF. Die Beeinflussung der SPF-Werte durch die spezifischen, die Erythembildung beeinflussenden, Antioxidantien wird auch bei dieser Interpretation deutlich.
Die erhaltenen Ergebnisse bestätigen die Bedeutung der USPF-Werte zur objektiven Beurteilung der Effizienz von Sonnenschutzmitteln im gesamten UV-Bereich. Sie sind unabhängig von einer bestimmten biologischen Schädigung und erfassen die Erniedrigung der Strahlungsintensität im UVA- und UVB-Bereich.
Der eindeutige Zusammenhang zwischen USPF- und RF- Werten wird durch den bestimmenden Einfluss der chemischen Filter erklärt.

Die durchgeführten Untersuchungen geben wichtige Hinweise auf die Effektivität und die Einsatzmöglichkeiten der neuen Lichtschutzfaktoren, dem USPF und dem Radikalbildungsquotienten. Sie unterstreichen die Notwendigkeit erweiterter Studien, um ergänzende Aussagen mit dem Ziel zu erhalten, eine Akzeptanz geänderter Lichtschutzfaktoren im Rahmen der internationalen Standardisierung zu erreichen.
Documents
PDF-Datei von FUDISS_thesis_000000098022
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FU DepartmentDepartment of Medicine - Charité - University Medicine Berlin
Year of publication2015
Document typeDoctoral thesis
Media type/FormatText
LanguageEnglish
Terms of use/Rights Nutzungsbedingungen
Date of defense2015-02-27
Created at2015-02-17 : 08:44:45
Last changed2015-02-17 : 08:47:12
 
Static URLhttp://edocs.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000098022
NBNurn:nbn:de:kobv:188-fudissthesis000000098022-5
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